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hier war auch seine Maria gejoggt, aber das war ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, wäre ihm auch völlig egal gewesen, setzte er sich auf eine Bank. In der Flusswaage blieben seine Gedanken hängen, kreisten an Ort. War es doch Maria im Korb? Hatte sie ihn gesehen, ihn gesucht, ihn erkannt, sich nach ihm gesehnt? Im Weidling das Schafott, das Richtschwert, die kichernden Mädchen in den weissen Röcken, der abgeschlagene Kopf. Alles nur ein Hirngespinst? Die Jungfrauen und Jünglinge vom nahen Schulhaus wunderten sich über den unter den Bäumen im Regen Sitzenden. Zwei Enten stritten sich. Das «Worüber» kommentierte anderntags ausführlich
Kurt Welk im Zotinger Tagblatt.
Maria über die offene Lade des uralten Sekretärs gebeugt, versuchte die geheimnisvolle Botschaft zu entziffern. Wie an einem Flussufer, träumend und hineinstarrend. Sie sah tanzende Gestalten, Irrlichter und einen Fährmann, der ihrem Nicolas aufs Haar glich. Aber da war noch mehr, noch viel mehr.
Sie hörte Schritte im Gang. Sicher war er es. Maria fühlte sich jetzt nicht in Stimmung, ihm ihre Entdeckung explizit erklären zu müssen. Er hätte sie sowieso nicht verstanden, und Analysen waren nun einmal nicht ihre Sache. So legte sie den metallenen rechteckigen Gegenstand in den Sekretär zurück, schloss die Lade und küsste.
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