Tina Meyer, 19
wohnhaft in Zofingen
Studentin (Wirtschaftskommunikation)
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Es bebt

Nicolas fühlte sich nach der langen Reise ziemlich müde. Was machte er eigentlich hier? Nicht, dass er sich hätte beklagen wollen, kamen ihm doch diese 3 Tage Auszeit sehr entgegen. Weg von Zotingen, weg von Maria, weg von diesem ver…. Adventsbouquet an der Türe. In ein fremdes Land, für ein dreitägiges Seminar. Wow! First-Class-Flug, Fünf-Sterne- Hotel. Er hatte es wirklich zu etwas gebracht! Ein Lächeln zierte sein Gesicht. Hier, in Amerika, fühlte er sich so richtig gut, nicht wie der Versager, den Maria aus ihm machte. Er ging in die Hotelbar, bestellte sich einen Whisky on the Rocks und nahm mit einem Siegerlächeln an der Bar Platz. Eine schöne Dame in wenig Weiss setzte sich zu ihm. Ob er wohl anziehend wirkte? Merkte sie ihm seinen Erfolg an?
Heisse Blicke und er fühlte sich wieder wie vor vielen
Jahren, als er das letzte Mal flirtete: leicht, begehrt, erfolgreich … Die Schmetterlinge waren nicht mehr zu halten in seinem Bauch, ein Gewühl von Gefühlen versetzte ihn in Trance.
Plötzlich begannen die Gläser im Regal zu vibrieren. Der Lärm holte ihn auf den Boden zurück. Ein Erdbeben! Mein Gott, er war in Kalifornien, was hatte er erwartet?! Er sah noch, wie vieles kippte und merkte nicht mehr, wie er selber plötzlich am Boden lag. Ein Ohnmachtsgefühl umgab ihn. Hildagurd von Zotingen erschien ihm. Eine sehr schöne Frau. Er fühlte sich ihr wie verpflichtet, fühlte sich von ihr angezogen. Als er sie küssen wollte, verwandelte sich ihr Gesicht in dasjenige Marias. Tiefe Gefühle und eine Art Verpflichtung aus der Urvergangenheit zogen ihn zu ihr hin …
Die Sirenen des Krankenwagens weckten ihn aus seiner Ohnmacht. Verwirrt dachte er an Hildagurd, und obwohl er sich keinen Reim aus dem Ganzen machen konnte, war er fest entschlossen, seine gescheiterte Beziehung mit Maria zu retten, Kraft hineinzustecken. Er fühlte, dass er musste.
Als er nach Hause kam, war das Adventsbouquet verschwunden. Hatte sich Maria also endlich davon lösen können, nachdem doch diese Weihnachtszeit schon Wochen zurücklag. Er trat ins Haus. Maria stand in der Küche. Sie sagte nichts. Fragte nicht, wieso er bereits zurück war. Sie schaute nicht einmal um. Ohne Worte umarmte er sie, mit Tränen in den Augen. Er spürte,
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