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Eliane Rey, 36
wohnhaft in Brittnau
Mama und Hausfrau, Optimistin |
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Erstens kommt es anders
Nach dem Sonntagsgottesdienst und der Konfirmierung aller anwesenden Jugendlichen, die ausnahmsweise auch mal in der Kirche wirklich gute Laune hatten und ob ihres gelungenen Streichs noch immer strahlten, begannen die Kirchenglocken, irgendwie farbiger als sonst, in schönster und vollster Lautstärke ihr Konzert anzustimmen, und alle Anwesenden bewegten sich in gemächlichem Tempo, mit einem Schmunzeln auf den Lippen, zur Kirche hinaus.
Vor der Kirche, im vom Frühling wundervoll gefärbten Park, versammelte sich die Gästeschar um den Konfirmanden Jan, der die Gratulationen mehr als belustigt und noch immer hocherfreut ob der gelungenen «Kirchendekoration» entgegennahm. Onkel Willy stand dabei etwas abseits, und sein Gesicht strahlte mit der Sonne um die Wette. Weiter ging es mit dem obligaten |
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Fototermin; Jan mit seinen Eltern klick, Jan mit seinen Eltern und seinen Geschwistern klick, Jan mit seiner Gotte und seinem Götti klick, Jan mit seinem Grossvater klick (notabene die fröhlichste und lustigste Foto), Jan mit seiner ganzen Verwandtschaft klick, Jan mit seinen Freunden klick. So ging es noch ungefähr eine Viertelstunde, und nachdem allen das Lächeln langsam aber sicher auf dem Gesicht einzufrieren begann, sprach Jans Vater die erlösenden Worte: «Machen wir uns auf zum Apéro ins Hotel Storchen.»
Maria und Nicolas fassten sich in stummer Übereinstimmung an den Händen und marschierten den Weg zurück zu ihrem Z3, den sie doch ein rechtes Stück von der Kirche entfernt hatten parkieren müssen. Zum Glück waren all die Reporter und Kameraleute verschwunden. Und auch die Fahrt zum Hotel Storchen verlief ohne weitere Zwischenfälle.
Nach und nach trafen alle geladenen Gäste von Jan ein, der nicht unbedingt üblich, aber seinem Wunsch entsprechend einladen durfte. Schliesslich war es Jans Konfirmation und er hatte eigentlich keine Lust, sich mit all den Leute zu treffen, die er sonst höchstens ein- bis zweimal im Jahr zu Gesicht bekam und die sich eh nur auf ein Gratisessen freuten.
Ein Platz am Tischende blieb leer. Obwohl sich alle still wunderten und Onkel Willy meinte, man möchte doch mit dem Apéro noch etwas zuwarten, bestimmt |
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