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Thomas Bertschinger, 32
wohnhaft auf dem Planet Erde
Leiter offene Jugendarbeit
der Stadt Zofingen
www.zofingen.ch |
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Patric
Ein Lächeln huschte über Marias Gesicht. Verspielt drehte sie das Kärtchen der Apothekerin in ihren Fingern. Ein Prickeln durchzog wohltuend ihren Körper, während sie weiter über den Heitersberg schlenderte. Zum ersten Mal seit Wochen schien die Last von Maria abzufallen.
Lauter werdende Musik riss sie aus ihren Gedanken. Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich ihr lachend näherte. Wann hatte sie selber das letzte Mal gelacht? Sie konnte die Lebensfreude der Jugendlichen förmlich spüren. Entspannt schloss Maria die Augen und begann sich im Rhythmus der Musik und des Lachens zu bewegen. Sie hatte das Gefühl wieder jung zu sein, fühlte sich schwindlig vor Glück und Unbekümmertheit, die sie ergriffen hatte. |
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«Hallo», Maria vernahm die Worte wie durch einen Schleier. «Hallo», wiederholten sich die Worte. Sie öffnete die Augen und vor ihr stand lachend einer der jungen Leute. «Hallo, Sie haben etwas verloren.» Noch in Gedanken, oder Träumen Maria war sich nicht sicher , griff sie nach dem Zettel, den ihr Gegenüber in der Hand hielt. «Der ist aus ihrer Tasche gefallen, als sie getanzt haben.» «Weinkeller» konnte Maria auf dem zerknüllten Zettel erkennen. Mit zitternder Hand verstaute sie den Zettel schnell in ihrer Jackentasche. Jetzt war alles wieder da Leos übel zugerichteter Leichnam, Kurt, der Weinkeller. Dabei wurde sie kreidebleich und sank in sich zusammen. «Hallo, hallo», Maria fühlte ein leichtes Tätscheln auf ihrer Wange. «Wo bin ich? Was ist geschehen?» «Sie sind ohnmächtig geworden», hörte sie die Stimme wieder und erkannte das jugendliche männliche Gesicht, das sehr viel Wärme ausstrahlte. Der Junge half ihr, sich langsam aufzurichten. Langsam erinnerte sich Maria wieder daran, was geschehen war. «Geht es Ihnen gut?», fragte der Junge, und erst jetzt erkannte Maria, dass die Gruppe von vorhin sie umgab. «Jaja, es geht schon», antwortete sie und wollte aufstehen. Doch sie war noch geschwächt, und der Jugendliche hielt sie liebevoll zurück. «Ganz ruhig, bleiben Sie noch einen Moment sitzen, bis es Ihnen besser geht!»
Er reichte ihr eine Wasserflasche. «Trinken Sie, das |
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